Im Haushaltsentwurf für 2026 wird der Verzicht auf den Preisdeckel beim Schulessen mit Einsparmöglichkeiten von 669.600 € beziffert. Dies ist der größte Posten im Konsolidierungsprogramm, um einen genehmigungsfähigen Haushalt zu beschließen. Dabei haben wir neben dem Schulessen weitere zentrale Projekte, die wir verankern wollen. Unser Einsatz für bezahlbaren Schulessen ist wichtig und es ist gut, dass wir das Gesamtsystem weiterentwickeln wollen. Daher sollten wir uns auch nicht fest auf den Deckelbetrag von 3,90 € festlegen, die ggf. in einer Gesamteinigung für den Haushalt in der Stadtverordnetenversammlung nicht durchzusetzen sind.
Über die tatsächliche Wirksamkeit des Preisdeckels gibt es von seiten der Verwaltung auch relevante Bedenken. Insbesondere, da sich seit Einführung die Quote der Schüler*innen, die in den Schulen essen nicht klar erhöht hat.
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